Alles muss neu, alles muss raus

In Tagen träumte es mir, meine Aufgabe sei es, das Alte mit dem Neuen zu verbinden. Lange grübelte ich, lange sinnierte ich über diese Aufgabe. Mehrere daraus folgende direktive Handlungsanweisen schrieb ich mir dann zu. Für diesen Hypertext gilt eine davon.

Zwei Menschen gewidmet.
• Meiner Schwester Magdalena
• Meinem Sohn Äneas

Vorsicht. Dieses Projekt wird viele unter Euch triggern. Es kommen Gegebenheiten zur Sprache, welchen man sprachlos nur begegnen kann. Ich bitte alle um Verzeihung, die über das Lesen Schmerz und Dunkelheit empfinden. Aber vielleicht, ja vielleicht, lindert es zu wissen, dass Ihr nicht allein seid. Ich bin noch da. Zur eigenen Überraschung vielleicht, aber ich stehe noch und bin vorhanden sowie auf seltsame Art unzuhanden.

Ich meine das durchaus ernst mit meinem Projekt: Hypertext. Als Jugendlicher wollte ich (als eifrigster Leser) (neben meiner rauen Fassade als Biker) immer Schriftsteller werden. Jetzt schreibe ich einfach. Nein, nicht nur so und für mich selbst, das lohnt nicht, ist nicht reizvoll. Ich will gelesen werden. Möglichst auch verstanden, aber selbst wenn nicht … wenn da nur ein anderer Mensch ist, welchen ich erreiche, so ist dieses Projekt geglückt!

Und warum Aphorismen? Weil als paranoid Schizophrener mein Denken fahrig geworden ist, fragmentarisch zerbröckelt, nicht in der Lage komplexe Zusammenhänge noch am Stück zu verfolgen. Sprachliches Kurzpassspiel. Hauptsache Ballbesitz.

Lasst die Sprachspiele beginnen!
Euer Hassan Es Said


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